Prämiert / Ausgezeichnet

Prämiert / Ausgezeichnet

Wettbewerbe machen uns besser! Auch wir stellen uns regelmässig den Juroren. Unsere Produktionsleiterin Angela Arnold gewann 2024 mit der Kochnationalmannschaft die Silbermedaille bei den Culinary Olympics und unsere Confiserieleiterin, Ursula Schmid hat beim Concour du Praliné à l’eau-de-vie sogar den ersten Platz erzielt.

Wir sind unglaublich stolz, dass auch bei der zweiten Ausführung dieses Wettbewerbs einer unserer Schoggi KünstlerInnen den ersten Platz eroberte!

Gerne nehmen wir dies zum Anlass, Ursulas «Little Pear Crumble» zusammen mit weiteren prämierten Produkten aus unserem Betrieb in einer limitierten Box anzubieten. So schmeckt ausgezeichnet!

Little Pear Crumble

Concours du Praliné à l’eau-de-vie, Wiliams 2024

  1. Rang (Ursula Schmid, Leiterin Confiserie)

Beschrieb der Jury: «Das Praliné besticht durch sein harmonisches und einzigartiges Zusammenspiel von Aussehen, Geschmack und durch die Textur, die knusprig, zart und samtig ist. Das Aroma ist ausgewogen.»

Da die ursprüngliche Birnenform nicht in die Verpackung passt, mussten wir auf eine andere Form ausweichen. Farbe und Füllung sind wie im Original.

Moos @ Speck – ein Kunstprojekt

Moos @ Speck – ein Kunstprojekt

DER LAUF DER SÜSSEN DINGE

Forschungsbasierte Residenz: Moos@Speck

Der Medienkünstler Moos untersucht im Juni 2023 die Produktionsprozesse von Specks Leckereien. Der Künstler sammelte digitales Material von Dingen wie dem Kristallisationsprozess von Zucker, von Rührprozessen für Schokolade oder versucht wortwörtlich, dem Aufgehen von Teig zuzuhören.

Gemeinsam loteten Speck und Moos das ästhetische Potenzial von zeitlichen Prozessen in der Konditoreiproduktion aus und versuchten herauszufinden, ob sich dadurch neue Erkenntnisse, Zusammenhänge oder einfach Momente ergaben, die Gluscht auf mehr machten.

Einige Ergebnisse des Kunstprojekts können im Café im Göbli (Industriestrasse 70, 6300 Zug) bestaunt werden.

DAS PROJEKT – TANDEM

Kunstschaffen erleben – Läden und Lokale neu entdecken

Vom 1. Juni bis 1. Juli 2023 arbeiteten Kulturschaffende in zehn Läden und Lokalen der Zuger Innenstadt. Sie luden dazu ein, den Entstehungsprozess ihrer Werke und Darbietungen mitzuverfolgen. Weitere Einblicke in andere Tandem Projekte:

https://www.stadtzug.ch/kulturfoerderung/49616

ÜBER MATTHIAS MOOS

Matthias Moos (*1981 in der Schweiz) lebt und arbeitet in Zug, Schweiz. Er absolvierte den BA in Medienkunst an der Zürcher Hochschule der Künste und schloss 2014 mit einem MA in Computational Arts an der Goldsmiths University of London ab.

Moos‘ Arbeit kombiniert generative Kunst, Elektronik, Code, Sound und Video sowie greifbare Materialien wie Zement, Glas, Wasser und Digitaldruck. Er nutzt einen spielerischen Ansatz, um Facetten der menschlichen Existenz oder physische Aspekte der Welt um uns herum zu erforschen. Oft spielt dabei die Manipulation von Zeit oder zeitbezogenen Prozessen eine Rolle.

Seine installativen Arbeiten und audiovisuellen Live-Performances wurden an verschiedenen Orten in Europa, Kanada und – meist in Underground-Techno-Clubs – in China gezeigt. Er stellte an der Ars Electronica in Linz, Österreich, und am Festival Du Nouveau Film in Montréal, Kanada, aus und ist in verschiedenen Kunstsammlungen der Schweiz vertreten.

www.matthiasmoos.ch

Tag der offenen Türen 10. September 2022

Tag der offenen Türen 10. September 2022

Café & Produktion Göbli

Am Samstag, den 10. September öffnet die Confiserie Speck ihre Türen und lädt alle herzlich zu einer Betriebsbesichtigung ein

Anfangs Mai eröffneten wir unsere neue Backstube im Göbli. Im dazugehörigen Café kann man bequem zusehen, wie die Köstlichkeiten entstehen.  Wir haben uns gut eingelebt und möchten nun der Bevölkerung von Zug und allen anderen Interessenten einen Einblick in unseren neuen Betrieb gewähren. Zwischen 9.00 und 16.00 Uhr führen wir Sie fortlaufend durch unsere neue Backstube. Natürlich gibts auch etwas zum Probieren. Nach der Tour offerieren wir ein Kaffee mit Speckli. Für Schnäppchenjäger haben wir einen Bazar mit Confiserie-Artikeln bereitgestellt. Artikel aus der Confiseur-Welt können bestaunt und gekauft werden. Besuchen Sie uns an der Industriestrasse 70 in Zug und lassen Sie sich überraschen.

Wichtige Eckdaten:

10. September 2022

Betriebsbesichtigung von 9.00 – 16.00 Uhr

Wir offerieren Kaffee & Speckli

Bazar mit Confiseur Artikeln

Industriestrasse 70, 6300 Zug

Sie können es nicht abwarten?

Buchen Sie eine Führung mit uns und wir lassen Sie in die Genusswelt der Confiserie Speck einblicken. 

Wildfrucht Praliné Wettbewerbsgewinner

Wildfrucht Praliné Wettbewerbsgewinner

Patrick Zbinden, der Ambassador des Verbandes der Schweizerischen Bäcker-Confiseuren, lancierte in Zusammenarbeit mit DistiSuisse, dem unabhängigen Organisator der wichtigsten Schweizer Spirituosen-Prämierung, die Wildfrucht-Praliné Competition.
Destillate von Wildfrüchten werden von Chocolatiers selten verwendet. Dies soll sich mit der Lancierung dieses Wettbewerbs ändern. Wildfrüchte zeichnen sich durch starke, charaktervolle, oft herbe Aromen aus und bilden eine gute Basis, um damit Pralinés zu kreieren. Mit der Verwendung von Wildfrucht-Destillaten können sich Chocolaterie/Confiserie-Fachleute vom Altbekannten abheben und mit innovativer Aromakreationen verführen.
Die Vielfalt an Wildfrüchten ist äusserst reichhaltig. Wildfrüchte sind Sträucher und Bäume, die essbare Früchte tragen, die nicht oder kaum züchterisch veredelt wurden. Wildfruchtsträucher und Bäume sind nicht nur ökologisch und somit für die Biodiversität wertvoll, sondern deren Früchte zeichnen sich auch durch einzigartige Aromen aus. Innerhalb der Destillate-Produktion gelten Wildfrüchte als exklusive Spezialität. Da die Ausschöpfung meist klein ist, sind diese Destillate preislich eher im oberen Segment zu finden.

17 Wettbewerbsteilnehmer stellten sich, mit 21 Praliné-Kreationen der Aufgabe eine Praline mit der Zutat „Wildfrucht-Destillat aus Schweizer Rohstoffen“ herzustellen. Bei den restlichen Zutaten und der Form, oder Herstellungsweise, gab es keine Vorgaben. Für die Jury war aber auch wichtig, dass ein regionaler Bezug ersichtlich und nachvollziehbar war, sowie auch die Namensgebung, das Erscheinungsbild, den Geschmack, die Innovation, Verarbeitung und die Entstehungsgeschichte.

Gewinner von der Confiserie Speck
Die Schokoladenkünstler Markus Waser und das Team Ursula Schmid/Vanessa Schnyder von der Confiserie Speck gewannen die beiden ersten Plätze! Dabei wurde die Hierarchie eingehalten. Der Ausbildner Markus Waser belegte den 1. Platz vor seiner ehemaligen Lehrtochter Ursula Schmid auf Platz 2!

„Nobile Estinto“ – das bestplatzierte Praline von Markus Waser
Die «Nobile Estinto», «Die edle Ausgestorbene» ist eine Täflers Wildkirschpraline hergestellt mit drei verschiedenen Couverturen (Java, Maracaibo und Wild Boliva) aus dem Hause Max Felchlin AG in Ibach und einem Wildkirsch hergestellt im Jahr 1999 von Lukas Fassbind, Kirschstrasse Schweiz GmbH. Die Täflers Wildkirsche, welche im Arther Kirschgarten bei Elisabeth und Fidel Kenel vom Gantlihof gewonnen wurde, ist heute leider ausgestorben. Markus Waser von der Confiserie Speck in Zug, die Max Felchlin AG in Ibach, sowie die auf Obstbau spezialisierten Elisabeth und Fidel Kenel sind langjährige Kooperations-Partner der Kirschstrasse Schweiz GmbH in Oberarth.
Die Jury meint zur Kreation: «Das Siegerpraliné überzeugt durch seinen ausgewogenen Geschmack, die raffinierte Symbiose zwischen Schokolade und Destillat sowie durch seine Ästhetik.» Als Preis erhielt der Sieger einen ganztägigen Brennkurs in einer Schweizer Brennerei für zehn Personen.

«Bitecoin» – der Zuger Biss von Ursula Schmid und Vanessa Schnyder
Ursula Schmid beschreibt Ihr Praliné folgendermassen: «Da ich als Mitarbeiter der Confiserie Speck nicht aus Zug komme, wollte ich etwas nehmen was mir in Zug aufgefallen ist, aber nicht etwas bei dem man sofort an Zug denkt, wie z.B. die Zugerkirschtorte. In Zug sind mir die vielen gutbetuchten Leute aufgefallen. Wie kann man in der heutigen Zeit zu viel Vermögen kommen? Mit dem Bitcoin! Surprise, Surprise: Zug ist bekannt als das Bitcoin-Valley. Passend zu diesem Spitznamen wollten wir ein Praliné kreieren. Bei unserem Praliné geht es um das Auf und Ab des Bitcoins. Man weiss nie oder noch nicht so genau, was da passiert. Ob es eine gute Investition ist, oder ob alles irgendwann den Bach runtergeht. Dieses auf und ab der digitalen Währung wollten wir einbinden mit dem flüssigen Kern aus der ‘giftigen’ Vogelbeere (ein bisschen Risiko muss schliesslich sein), der leicht säuerlichen Ganache und dem knusprig harten Boden. Zusammen ergibt sich ein einzigartiges Geschmackserlebnis. Wir haben das Praline «Bitecoin» genannt, da man es in einem Biss essen sollte, sonst läuft das ganze kostbare Destillat aus.»
Das Praliné in Form eines Bitcoins enthält einen flüssigen Deckel aus dem Vogelbeerendestillat. Darunter ist eine Ganache aus Mandelmilch und Limette enthalten. Der Abschluss bildet ein Caramel-Knusperboden mit Mandeln. Das Wildfruchtdestillat Vogelbeere wird von Thomas Heiner in der Qualitäts-Brennerei Heiner’s Destillate GmbH beim Zurlaubenhof hergestellt.

Spatenstich Göbli

Spatenstich Göbli

Zuger Zeitung, 19.10.2020

2020 war für die Zuger Konditorei Speck ein bewegtes Jahr:
Nicht nur feierten sie 125-jähriges Bestehen, sondern stellten zu diesem Anlass Anfang Jahr auch gleich die weltgrösste Zuger Kirschtorte her, was Guinness World Records kürzlich bestätigte. Dazu fand gestern ausserdem noch der Spatenstich für den neuen Produktionsstandort im Göbli statt, der im Mai 2022 in Betrieb genommen wird. Ab dann riecht es morgens im Göbli wohl nach dem Mandeltraditionsgebäck Speckli.

Herbstlich kühl ist es am gestrigen Morgen im Zuger Industriegebiet, Peter und Walter Speck sowie ihr Team strahlten trotzdem übers ganze Gesicht, als sie den Spaten symbolisch in die gefrorene Erde drücken.
Zwei Jahre wurde dieser Standort geplant, der erste grosse Schritt ist nun also getan. Ein Neubau sei auf der Hand gelegen, denn an den bisherigen Standorten sei ein Ausbau nicht möglich. «Ausserdem hätte die Produktion im Falle einer Erweiterung drei bis vier Monate stillgelegt werden müssen. So lange wollten wir unsere Kunden nicht auf das morgendliche Gipfeli warten lassen», führt Peter
Speck aus und lächelt. Im Göbli konnte nun alles den Bedürfnissen der Bäcker angepasst werden, insbesondere auf die Arbeitszeiten wurde Rücksicht genommen. Durch die grössere Arbeitsfläche sollen die nächtlichen Einsätze in der Backstube fast gänzlich schwinden.

Auch Büroräumlichkeiten und Wohnungen entstehen

Des Weiteren gehört ein Café sowie ein Verkaufsladen zum neuen Standort, von dem aus die Besucher durch eine Glasscheibe direkten Einblick in die Herstellung der Backwaren erhalten. «Das ist eine Besonderheit des Gebäudes. Von aussen wie innen sieht man in die Stube, insgesamt von drei Seiten. Die Fassade des Gebäudes besteht im Erdgeschoss zu einem grossen Teil aus Glas», erklärt
Dan Semrad vom CSL Architekturbüro, welches das Gebäude entworfen hat. Rund 50 Mitarbeiter werden künftig hier tätig sein. Das auf einer Gesamtfläche von 2000 Quadratmeter. Doch nicht nur Produktion und Café erhalten hier ein neues Zuhause: In der ersten Etage sind Büroräumlichkeiten oder eine Arztpraxis denkbar. Darüber werden 14 möblierte Studios gebaut. Mieter werden derzeit noch gesucht, wie Peter Speck ausführt. Insgesamt wird der Bau 17 Millionen Franken kosten.

Weltrekordversuch wurde anerkannt

Gleichzeitig zum Spatenstich gaben die Gebrüder Speck bekannt, dass der Weltrekordversuch, die grösste Zuger Kirschtorte der Welt herzustellen, offiziell anerkannt wurde. Nach eingehender Prüfung hat Guinness World Records der Zuger Konditorei den Rekord zugestanden. Insgesamt 241 Kilogramm wog der süsse Riese: Verwendet wurden 18 Kilogramm Butter, 23 Kilogramm Mehl, über
900 Eier sowie knapp 100 Liter Kirschlikör. «Dass der Rekord anerkannt wurde, freut und ehrt uns sehr. Wenn wir etwas machen, dann richtig, und dieser Rekordversuch hat uns viel Aufwand gekostet», so die Gebrüder Speck. Denn damit der Versuch anerkannt wurde, musste die Verarbeitung mitgefilmt werden, ausserdem musste die Lebensmittelinspektion das Unterfangen begleiten und die Zertifizierung
ebenfalls glücken.

Am Samstag, dem 25. Januar, konnten Schaulustige im Metalli beobachten, wie Peter Speck zeitweise über der Torte schwebte,
etwa um den Japonaisboden anzubringen oder die Buttercreme darüber zu streichen. Begonnen hat die Produktion aber schon drei Tage vor der öffentlichen Veranstaltung: Insgesamt kostete die Herstellung der Kirschtorte 55 Stunden.

Impressionen und ein Making-of zum Weltrekordversuch können Sie sich hier anschauen.