Wildfrucht Praliné Wettbewerbsgewinner

Wildfrucht Praliné Wettbewerbsgewinner

Patrick Zbinden, der Ambassador des Verbandes der Schweizerischen Bäcker-Confiseuren, lancierte in Zusammenarbeit mit DistiSuisse, dem unabhängigen Organisator der wichtigsten Schweizer Spirituosen-Prämierung, die Wildfrucht-Praliné Competition.
Destillate von Wildfrüchten werden von Chocolatiers selten verwendet. Dies soll sich mit der Lancierung dieses Wettbewerbs ändern. Wildfrüchte zeichnen sich durch starke, charaktervolle, oft herbe Aromen aus und bilden eine gute Basis, um damit Pralinés zu kreieren. Mit der Verwendung von Wildfrucht-Destillaten können sich Chocolaterie/Confiserie-Fachleute vom Altbekannten abheben und mit innovativer Aromakreationen verführen.
Die Vielfalt an Wildfrüchten ist äusserst reichhaltig. Wildfrüchte sind Sträucher und Bäume, die essbare Früchte tragen, die nicht oder kaum züchterisch veredelt wurden. Wildfruchtsträucher und Bäume sind nicht nur ökologisch und somit für die Biodiversität wertvoll, sondern deren Früchte zeichnen sich auch durch einzigartige Aromen aus. Innerhalb der Destillate-Produktion gelten Wildfrüchte als exklusive Spezialität. Da die Ausschöpfung meist klein ist, sind diese Destillate preislich eher im oberen Segment zu finden.

17 Wettbewerbsteilnehmer stellten sich, mit 21 Praliné-Kreationen der Aufgabe eine Praline mit der Zutat „Wildfrucht-Destillat aus Schweizer Rohstoffen“ herzustellen. Bei den restlichen Zutaten und der Form, oder Herstellungsweise, gab es keine Vorgaben. Für die Jury war aber auch wichtig, dass ein regionaler Bezug ersichtlich und nachvollziehbar war, sowie auch die Namensgebung, das Erscheinungsbild, den Geschmack, die Innovation, Verarbeitung und die Entstehungsgeschichte.

Gewinner von der Confiserie Speck
Die Schokoladenkünstler Markus Waser und das Team Ursula Schmid/Vanessa Schnyder von der Confiserie Speck gewannen die beiden ersten Plätze! Dabei wurde die Hierarchie eingehalten. Der Ausbildner Markus Waser belegte den 1. Platz vor seiner ehemaligen Lehrtochter Ursula Schmid auf Platz 2!

„Nobile Estinto“ – das bestplatzierte Praline von Markus Waser
Die «Nobile Estinto», «Die edle Ausgestorbene» ist eine Täflers Wildkirschpraline hergestellt mit drei verschiedenen Couverturen (Java, Maracaibo und Wild Boliva) aus dem Hause Max Felchlin AG in Ibach und einem Wildkirsch hergestellt im Jahr 1999 von Lukas Fassbind, Kirschstrasse Schweiz GmbH. Die Täflers Wildkirsche, welche im Arther Kirschgarten bei Elisabeth und Fidel Kenel vom Gantlihof gewonnen wurde, ist heute leider ausgestorben. Markus Waser von der Confiserie Speck in Zug, die Max Felchlin AG in Ibach, sowie die auf Obstbau spezialisierten Elisabeth und Fidel Kenel sind langjährige Kooperations-Partner der Kirschstrasse Schweiz GmbH in Oberarth.
Die Jury meint zur Kreation: «Das Siegerpraliné überzeugt durch seinen ausgewogenen Geschmack, die raffinierte Symbiose zwischen Schokolade und Destillat sowie durch seine Ästhetik.» Als Preis erhielt der Sieger einen ganztägigen Brennkurs in einer Schweizer Brennerei für zehn Personen.

«Bitecoin» – der Zuger Biss von Ursula Schmid und Vanessa Schnyder
Ursula Schmid beschreibt Ihr Praliné folgendermassen: «Da ich als Mitarbeiter der Confiserie Speck nicht aus Zug komme, wollte ich etwas nehmen was mir in Zug aufgefallen ist, aber nicht etwas bei dem man sofort an Zug denkt, wie z.B. die Zugerkirschtorte. In Zug sind mir die vielen gutbetuchten Leute aufgefallen. Wie kann man in der heutigen Zeit zu viel Vermögen kommen? Mit dem Bitcoin! Surprise, Surprise: Zug ist bekannt als das Bitcoin-Valley. Passend zu diesem Spitznamen wollten wir ein Praliné kreieren. Bei unserem Praliné geht es um das Auf und Ab des Bitcoins. Man weiss nie oder noch nicht so genau, was da passiert. Ob es eine gute Investition ist, oder ob alles irgendwann den Bach runtergeht. Dieses auf und ab der digitalen Währung wollten wir einbinden mit dem flüssigen Kern aus der ‘giftigen’ Vogelbeere (ein bisschen Risiko muss schliesslich sein), der leicht säuerlichen Ganache und dem knusprig harten Boden. Zusammen ergibt sich ein einzigartiges Geschmackserlebnis. Wir haben das Praline «Bitecoin» genannt, da man es in einem Biss essen sollte, sonst läuft das ganze kostbare Destillat aus.»
Das Praliné in Form eines Bitcoins enthält einen flüssigen Deckel aus dem Vogelbeerendestillat. Darunter ist eine Ganache aus Mandelmilch und Limette enthalten. Der Abschluss bildet ein Caramel-Knusperboden mit Mandeln. Das Wildfruchtdestillat Vogelbeere wird von Thomas Heiner in der Qualitäts-Brennerei Heiner’s Destillate GmbH beim Zurlaubenhof hergestellt.

Spatenstich Göbli

Spatenstich Göbli

Zuger Zeitung, 19.10.2020

2020 war für die Zuger Konditorei Speck ein bewegtes Jahr:
Nicht nur feierten sie 125-jähriges Bestehen, sondern stellten zu diesem Anlass Anfang Jahr auch gleich die weltgrösste Zuger Kirschtorte her, was Guinness World Records kürzlich bestätigte. Dazu fand gestern ausserdem noch der Spatenstich für den neuen Produktionsstandort im Göbli statt, der im Mai 2022 in Betrieb genommen wird. Ab dann riecht es morgens im Göbli wohl nach dem Mandeltraditionsgebäck Speckli.

Herbstlich kühl ist es am gestrigen Morgen im Zuger Industriegebiet, Peter und Walter Speck sowie ihr Team strahlten trotzdem übers ganze Gesicht, als sie den Spaten symbolisch in die gefrorene Erde drücken.
Zwei Jahre wurde dieser Standort geplant, der erste grosse Schritt ist nun also getan. Ein Neubau sei auf der Hand gelegen, denn an den bisherigen Standorten sei ein Ausbau nicht möglich. «Ausserdem hätte die Produktion im Falle einer Erweiterung drei bis vier Monate stillgelegt werden müssen. So lange wollten wir unsere Kunden nicht auf das morgendliche Gipfeli warten lassen», führt Peter
Speck aus und lächelt. Im Göbli konnte nun alles den Bedürfnissen der Bäcker angepasst werden, insbesondere auf die Arbeitszeiten wurde Rücksicht genommen. Durch die grössere Arbeitsfläche sollen die nächtlichen Einsätze in der Backstube fast gänzlich schwinden.

Auch Büroräumlichkeiten und Wohnungen entstehen

Des Weiteren gehört ein Café sowie ein Verkaufsladen zum neuen Standort, von dem aus die Besucher durch eine Glasscheibe direkten Einblick in die Herstellung der Backwaren erhalten. «Das ist eine Besonderheit des Gebäudes. Von aussen wie innen sieht man in die Stube, insgesamt von drei Seiten. Die Fassade des Gebäudes besteht im Erdgeschoss zu einem grossen Teil aus Glas», erklärt
Dan Semrad vom CSL Architekturbüro, welches das Gebäude entworfen hat. Rund 50 Mitarbeiter werden künftig hier tätig sein. Das auf einer Gesamtfläche von 2000 Quadratmeter. Doch nicht nur Produktion und Café erhalten hier ein neues Zuhause: In der ersten Etage sind Büroräumlichkeiten oder eine Arztpraxis denkbar. Darüber werden 14 möblierte Studios gebaut. Mieter werden derzeit noch gesucht, wie Peter Speck ausführt. Insgesamt wird der Bau 17 Millionen Franken kosten.

Weltrekordversuch wurde anerkannt

Gleichzeitig zum Spatenstich gaben die Gebrüder Speck bekannt, dass der Weltrekordversuch, die grösste Zuger Kirschtorte der Welt herzustellen, offiziell anerkannt wurde. Nach eingehender Prüfung hat Guinness World Records der Zuger Konditorei den Rekord zugestanden. Insgesamt 241 Kilogramm wog der süsse Riese: Verwendet wurden 18 Kilogramm Butter, 23 Kilogramm Mehl, über
900 Eier sowie knapp 100 Liter Kirschlikör. «Dass der Rekord anerkannt wurde, freut und ehrt uns sehr. Wenn wir etwas machen, dann richtig, und dieser Rekordversuch hat uns viel Aufwand gekostet», so die Gebrüder Speck. Denn damit der Versuch anerkannt wurde, musste die Verarbeitung mitgefilmt werden, ausserdem musste die Lebensmittelinspektion das Unterfangen begleiten und die Zertifizierung
ebenfalls glücken.

Am Samstag, dem 25. Januar, konnten Schaulustige im Metalli beobachten, wie Peter Speck zeitweise über der Torte schwebte,
etwa um den Japonaisboden anzubringen oder die Buttercreme darüber zu streichen. Begonnen hat die Produktion aber schon drei Tage vor der öffentlichen Veranstaltung: Insgesamt kostete die Herstellung der Kirschtorte 55 Stunden.

Impressionen und ein Making-of zum Weltrekordversuch können Sie sich hier anschauen.

Gaumenzauber fürs Büro

Gaumenzauber fürs Büro

Gaumenzauber fürs Büro

Unsere Betriebsverpflegung für Firmenkunden

 

Für alle, die es lecker, nah und unkompliziert wollen…

Wir sind mehr als nur Konditorei – wir sind Restaurantbesitzer, Sandwichkurier und Experte in der Betriebsverpflegung. Von der täglichen Lieferung bis zum Betrieb der hauseigenen Cafeteria ist dabei alles denkbar.

✔ Vielfältig: riesige Auswahl an warmen & kalten Gerichten

✔ Haugemacht: 100% Eigenproduktion

✔ Regional: Lebensmittel aus der Umgebung

✔ Frisch: Zubereitung & Lieferung am selben Tag

Kurze Wege: Lieferung per Velo & Elektroauto

✔ Umweltbewusst: Nachhaltige Produktion & Verpackung

 Massgeschneidert: Individuelle Konzepte für Ihren Betrieb

Unsere Spezialitäten

Wählen Sie aus einer Vielzahl von Leckereien und stellen Sie für Ihre Mitarbeiter die optimale Auswahl an Speisen zusammen. Für Abwechslung auf dem Teller sorgen wir mit rotierenden Angeboten. 

  • Saisonale Gerichte: Warme Tagesmenüs passend zur Jahreszeit 
  • Frisches aus dem Ofen: Quiches, Burritos, Flammkuchen – Hauptsache heiss 
  • Salate: Unsere beliebten Salattöpfe mit hausgemachter Salatsauce 
  • Suppen: Warmes für die kalte Jahreszeit 
  • Sandwiches: Vom Laugenbrötli mit Rohschinken bis zum Dinkelbrot mit Humusfüllung
  • Spezialitätenwochen: Noch mehr Abwechslung durch Burger, Waffeln oder Pastettli  
  • Gebäck & Süsses: Süsse Versuchungen aus unserer Confiserie
Tradition und Qualität

Als Traditions-Confiserie in Familienhand begeistern wir Generationen von Geniessern seit 125 Jahren.  

Unser Qualitätsanspruch ist seit jeher der Gleiche: Wo Gutes herauskommen soll, da muss auch Gutes hineingesteckt werden. Teigwaren, Salatsaucen, Glace – bei uns ist alles handgemacht. Künstliche Aroma- oder Konservierungsstoffe haben wir dabei nicht nötig. Unsere Gerichte bereiten wir morgens bei uns frisch zu, bevor sie mittags bei Ihnen verteilt werden.

Verantwortung und Engagement 

Wir führen unseren Betrieb im Bewusstsein für die ökologische und soziale Verantwortung, die uns übergeben worden ist.  

Langjährige Partnerschaften: Was wir nicht selbst herstellen können, beziehen wir aus der direkten Nachbarschaft. Unsere Eier kommen vom Bauer Iten in der Letzi, unser Rahm vom Chäshus in Steinhausen. 

Gut fürs Klima: Produziert wird mit Wasserstrom, geliefert mit Elektrofahrzeugen. Bei kurzfristigen Bestellungen kommt unser Velokurier zum Einsatz. Unsere Take-Away-Behälter sind 100% kompostierbar. 

Kein Foodwaste: Was bei uns übrig bleibt, spenden wir an soziale Einrichtungen. Was bei Ihnen übrig bleibt, können Ihre Mitarbeiter abends zum halben Preis mitnehmen.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf

Gerne geben wir Ihnen weitere Auskünfte über unsere Betriebsverpflegung oder besprechen mit Ihnen die individuellen Möglichkeiten in Ihrem Unternehmen.

Guinness Weltrekordversuch

Guinness Weltrekordversuch

Am Samstag, 25. Januar 2020 feierten wir unseren 125. Geburtstag mit einem Guinness Weltrekordversuch in der Metalli. Alle Besucher waren eingeladen, gratis ein Stück der grössten Zuger Kirschtorte zu geniessen.

Die Confiserie Speck bietet Genuss seit 125 Jahren. Dies wird auch am Geburtstag zelebriert. Anlässlich des Jubiläums wurde die grösste Zuger Kirschtorte der Welt hergestellt. Diese wurde unter genau definierten Bedingungen exakt am 125. Geburtstag, am Samstag, 25. Januar 2020 in der Metalli Zug produziert. Das Ziel ist ein Eintrag in das Guinnessbuch der Rekorde.

Mehr als 3000 Personen verfolgten die Fertigstellung der weltgrössten Zuger Kirschtorte mit einem Durchmesser von vier Meter und einem Gewicht von 241 kg. Daraus konnten ca. 3300 Stück zur Gratis-Degustation verteilt werden. Insgesamt wurde die Torte mit 100 Litern Kirschsirup getränkt.

Am Montag, den 19.10.2020, bestätigte nun Guinness World Records in London offiziell: Es war tatsächlich die grösste Zuger Kirschtorte, die jemals hergestellt wurde.

Unser Engagement

Unser Engagement

Viele Resultate unseres Engagements sehen Sie in unseren Vitrinen und auf Ihrem Teller. Einiges spielt sich aber hinter den Kulissen ab. Wir freuen uns, wenn wir Ihnen einiges dazu erklären dürfen.

Wir produzieren selber

Dank dem hohen Fachwissen unserer motivierten Mitarbeiter, sind wir in der Lage, alle Produkte selber herzustellen. Ob Pralinen, Brote, Buttergipfeli, Vermicelles, Teigwaren oder Gemüsesalate. Täglich frisch aus unserer eigenen Backstube.

Kein Foodwaste

Natürlich gibt es auch bei uns Rüstabfälle, Kaffeesatz und Eierschalen. Fertige Lebensmittel, die nicht verkauft werden konnten, werfen wir jedoch keine weg. Wir verschenken diese seit Jahren an soziale Institutionen.

Nachwachsende Verpackung

Wir produzieren wertvolle Produkte, die auch eine entsprechende Verpackung verdienen. Wo immer möglich, verwenden wir jedoch biologisch abbaubare Verpackungen. Und dies bereits seit 2009.

Wir verwenden einheimische Rohstoffe

Wo immer möglich kaufen wir unsere Rohstoffe in der Region ein. Unsere Eier stammen aus der Letzi in Zug. Wir servieren seit Jahren nur Schweizer Hühnerfleisch und unser Rahm kommt vom Chäshus in Steinhausen.

Unser Kirsch stammt aus dem Kanton Zug

Wenn Sie unser Hauptgeschäft betreten, sehen Sie linkerhand eine Tafel mit unseren Kirschlieferanten. Diese 8 Bauern beliefern uns mit Kirsch, welchen Sie aus Ihren eigenen Zuger Kirschen gebrannt haben. Ein neunter ist letztes Jahr dazugekommen. Er produziert auf dem Zugerberg.

Wir transportieren umweltschonend

Wir haben kurze Transportwege. Einen Teil unserer Filialen beliefern wir zu Fuss mit dem Leiterwagen. Für Lieferungen in der Region arbeiten wir mit dem Velokurier zusammen. Bestellungen, die aufgrund der Distanz oder dem Auftragsvolumen nicht mit dem Velokurier gebracht werden können, transportieren wir umweltbewusst mit unserem Elektroauto.

Wir backen uns unseren Nachwuchs selber

Der Lehrlingsausbildung widmen wir grosse Aufmerksamkeit, damit die traditionellen Herstellungsmethoden und die Liebe zum Beruf auch in Zukunft erhalten bleiben. Wir bilden zur Zeit 11 Lehrlinge aus. 8 in der Produktion und 3 im Verkauf

Wir backen mit Wasserstrom

Seit 2012 backen wir ausschliesslich mit Strom aus Schweizer Wasserkraft.

Wir unterstützen Wasser für Wasser

WfW arbeitet mit Gastronomiebetrieben, Behörden und Unternehmen zusammen, die Leitungswasser vorwiegend in WfW-Karaffen ausschenken, damit ihre Gäste und Kunden für die globale Wasserproblematik sensibilisieren und für innovative Wasser- & Ausbildungsprojekte in Afrika spenden.
Um die lokalen Strukturen nachhaltig zu stärken, werden die Projekte wenn möglich von lokalen Organisationen implementiert und verfolgen einen unternehmerischen Ansatz. (Quelle: WfW, online)

Homepage Wasserfuerwasser

Wasser für Wasser-Hilfswerk

Bereits seit September 2012 wird im Monsieur Baguette in Zug Leitungswasser in Wasser für Wasser Karaffen und Gläser ausgeschenkt. Ab Dezember 2013 schliessen wir aufgrund der positiven Rückmeldungen auch unsere Cafés am Bahnhof und der Einkaufsallée Metalli an.

Homepage Wasserfuerwasser